Umwelt-Kompensation



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Insekten im Waldstück "Flur 106" (Umwelt-Kompensationsprogramm Wald) am Rand des Naturschutzgebietes Mörsbacher Grund (Foto: Markus Bernards für FAIR)

Als Ersatz für den Lebensraum, den Pflanzen und Tiere auf dem Gelände von FAIR vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr nutzen können, sind eine ganze Reihe von Kompensationen vorgesehen. Zu einem guten Teil sind sie bereits umgesetzt. Basis für diese Kompensation ist eine weiträumige Erfassung der Biotop- und Nutzungstypen. Umweltfachleute haben dafür im Jahr vor Beginn der Arbeiten im Baufeld auf einer Karte detailliert festgehalten, welche Flure zwischen Hahnwiesenbach und Silz auf welche Weise land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden und wo welche Tier- und Pflanzenarten vorkommen.

Die Kompensationen werden über sogenannte Biotopwertpunkte mit den Veränderungen durch die Baustelle verrechnet. Dabei wird zum Beispiel ein Asphaltweg mit drei Punkten bewertet, ein forstlich überformter Buchenmischwald mit 41 Punkten. Grundlage dafür ist die hessische "Verordnung über die Durchführung von Kompensationsmaßnahmen" mit der "Werteliste nach Nutzungstypen".

Die Ausgleichsmaßnahmen für FAIR haben die Schwerpunkte Wald, Amphibien und Reptilien sowie das Naturdenkmal Stahlberge in der Nähe von FAIR:

Umwelt-Kompensationsprogramm Wald
Umwelt-Kompensationsprogramm Amphibien und Reptilien
Umwelt-Kompensationsprogramm Naturdenkmal Stahlberge
 

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