11.02.2014

 

Einrichtung der FAIR-Baustelle

Baumfällarbeiten: Vorbereitungen für Containerbüros beginnen


Vor der Fällung kontrollierten Baumkletterer mit Endoskopkameras, ob Baumhöhlen von Fledermäusen bewohnt waren. Foto: Markus Bernards für FAIR

An der nördlichen Baustellenzufahrt werden für den neuen Teilchenbeschleuniger FAIR im Laufe des Jahres Containerbüros für die Bauleitung aufgestellt. Zur Vorbereitung werden ab Mittwoch, 12. Februar, an der Prinzenschneise - innerhalb des Bebauungsplans - Bäume gefällt. Die Arbeiten werden etwa zwei Wochen dauern. Mit Behinderungen für Fußgänger oder Radfahrer ist nicht zu rechnen.

 

Mit Blick auf die Baustelle entsteht nördlich der Prinzenschneise
auf einer Fläche von einem halben Hektar vorübergehend eine dreistöckige Containerbüroanlage mit Arbeits- und Parkplätzen für rund 100 Personen. Die Containerbüros werden Raum für die FAIR-Bauleitung, für die Ingenieure, Bauüberwacher und Planer von FAIR bieten und durch kurze Wege zur Baustelle und zu den ausführenden Unternehmen die Zusammenarbeit vereinfachen.

 

Die Anlage wird außerdem ein kleines Besucherzentrum mit Aussichtsplattform umfassen, in dem sich Interessierte über FAIR informieren können. Es ist geplant, das Besucherzentrum spätestens zum Beginn des Rohbaus in 2015 zu eröffnen.

 

Da die Containerbüros nach der Fertigstellung von FAIR wieder abgebaut werden und der Wald wieder aufgeforstet wird, sind keine Ausgleichspflanzungen erforderlich. Der naturschutzrechtliche Ausgleich wird über das Ökopunktekonto vollzogen, in das FAIR über verschiedene Umwelt-Kompensationsmaßnahmen Ökopunkte „eingezahlt“ hat. Dazu zählen etwa mehrere Hektar Wald, die aus der Nutzung genommen wurden, die Pflege des Naturdenkmals Stahlberge in Arheilgen und der Eidechsenlebensraum, der geschaffen wurde.

 

Fotos in hoher Auflösung von der Baumhöhlenkontrolle (Quelle: Markus Bernards für FAIR)

Suche nach Baumhöhlen: Biologin und Fledermausexpertin Insa Wagner sucht Bäume mit dem Fernglas ab.

Wipfelstürmer: Baumkletterer Justin (Gartenbau Oesterle) steigt zu einer Baumhöhle in 30 Metern Höhe auf.

Kontrolle mit Kamera: Baumklettererin Marion (Gartenbau Oesterle) kontrolliert eine Baumhöhle mit der Endoskopkamera.

Informationen zur Umwelt-Kompensation für den Bau von FAIR





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