13.03.2014

 

Umwelt-Kompensation für den Bau von FAIR

Amphibienzaun komplett


Ingmar Kahrau (vorne) fädelt die Spannschnur durch den Stoff des Amphibienschutzzauns, Anna Labadi (M.) und Sarah Kaiser (r.) befestigen den Zaun.

Student Laurenz Adolph (l.) gräbt einen Fangeiner ein, während Ingmar Kahrau (r.) ein neues Stück Kunststoffbahn vorbereitet.

Björn Lotze setzt eingefangene Erdkröten an einem Gewässer in der Umgebung aus. (Fotos: Markus Bernards für FAIR)

Ein neuer Amphibienschutzzaun an den Waldrändern entlang der Messeler-Park-Straße und der Planckstraße stoppt jetzt Frösche und Kröten bei ihrer Frühjahrswanderung und bewahrt sie davor, überfahren zu werden. Der neue Zaun ergänzt die bereits vor zwei Jahren aufgestellten Amphibienschutzzäune entlang der südlichen Baustraße und rund um das Baufeld.

Gut einen Kilometer lang ist der neue Amphibienschutzzaun, der jetzt die hauptsächlich von Norden kommenden Amphibien – meist Erdkröten – an der Wanderung über die Straßen hindert. Mitarbeiter der ökologischen Bauberatung von FAIR stellten den Zaun jetzt auf. Treffen die Kröten an einen solchen Zaun, so laufen sie an ihm entlang, bis sie in einem Fangbehälter landen. Dort werden sie in den nächsten Tagen und Wochen der Wanderzeit abends und morgens eingesammelt und in eines der umliegenden Gewässer gesetzt.

Der jetzt angebrachte, „mobile“ Zaun wird im Laufe des Jahres durch einen dauerhaften Zaun ersetzt. Obwohl es sich bei der Messler-Park-Straße und der Planckstraße um öffentliche Straßen handelt und daher FAIR nicht zum Bau eines Zauns verpflichtet war, hat FAIR in Absprache mit Behörden der Wissenschaftsstadt Darmstadt Gelder bereitgestellt, damit die örtlichen Amphibienpopulationen wirksam geschützt werden können.

Weitere Informationen zum FAIR-Umwelt-Programm „Amphibien und Reptilien"




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